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FAHRZEUG SCHNELLSUCHE

Welcome to New York!

Überforderung und Abenteuerlust zugleich

Aussicht von meinem Zimmer im Studentenwohnheim bei Tag.

Aussicht von meinem Zimmer im Studentenwohnheim bei Nacht.

Nun sitze ich um 04:00 Uhr morgens auf meinem Bett mit einer Aussicht auf die Skyline von New York. Aber fangen wir vorne an.

Am 21.09.2022 bin ich von Nürnberg nach Hamburg angereist. Dort ist der Sitz der Joachim Herz Stiftung und der Sammelpunkt für alle 10 Azubis aus ganz Deutschland. Vor Ort bekamen wir letzte wichtige Hinweise für die Einreise, für den Aufenthalt und die Abreise. Nach dem gemeinsamen Abendessen machten wir uns auf dem Weg in unsere Hotelzimmer, da wir am nächsten Morgen um 06:00 Uhr bereits am Flughafen sein mussten.

Von Hamburg auf ging es weiter nach Amsterdam, von dort aus dann weiter nach New York City. Die Flugzeit betrag 7:45h. Am John F. Kennedy Flughafen wurden wir von unserem Fahrer abgeholt und in unser Studentenwohnheim gefahren. Im Bus war Stimmung, wir hatten alle große Freude. Während wir im Bus laut zu bekannten Liedern sangen, kämpfte sich unser Busfahrer durch den Verkehr von New York. Dort Autofahren möchte ich nicht! Im Studentenwohnheim angekommen, bekamen wir Formulare zu unterschreiben und eine Liste an Regeln. Kein Besucher von Außerhalb im Wohnheim, kein Zutritt zu den Stockwerken des jeweils anderen Geschlechts usw.

Nachdem wir uns in unserem Zimmer frisch gemacht hatten, ging es weiter zum Burger essen. Da wir zu Fuß waren, hatten wir die Möglichkeit einige Straßen zu besichtigen.

Für mich ist das immer noch nicht vorstellbar. Wie ich mich fühle, kann ich überhaupt nicht beschreiben. Leicht überfordert in so einer Riesenstadt, aber auch voller Abenteuerlust. Als wir aufgegessen hatten, stellte sich mir die Frage wie nun bezahlt wird. Nachdem Essen hinterlegt man beim Kellner seine Kreditkarte. Anschließend kommt der Kellner mit der Karte zurück und einem Rechnungsbeleg. Auf den Nettobetrag rechnet man nun die Steuer und für New Yorker Verhältnisse noch min. 15% Trinkgeld. Den Betrag rechnet man selbst aus und schreibt diesen auf den Beleg. Der Kellner holt sich den Beleg ab und zieht diesen Betrag von der Karte ab. Dass die Bedienung Trinkgeld bekommt, ist ein nicht ausgeschriebenes Gesetz. Mir wurde erklärt, dass damals viele Bars von Mafias geführt wurden. Die Bedienungen wurden unterbezahlt und lebten dann schließlich vom Trinkgeld. Dies hat sich bis heute durchgesetzt.

Nach dem Essen bildeten wir Gruppen und schlenderten noch durch die Straßen von New York. Mit dem Fahrrad machten wir uns auf dem Weg zum Time Square. Unterwegs realisierte ich langsam, dass ich durch die Joachim Herz Stiftung und Scharf Automobile nun wirklich meinen Kindheitstraum erfüllt bekommen habe. Meine Dankbarkeit kann ich gar nicht in Worte fassen. Am Time Square waren viele Straßenkünstler. Von recht kurz angezogenen Menschen zu Breakdancern gab es viel zu sehen. Zudem Zeitpunkt waren wir alle länger als 24 Stunden wach und dementsprechend, spielten unsere Launen auch langsam verrückt. Als wir bemerkt haben, dass wir über jeden Schmarrn lachen, wussten wir, dass es Zeit wird, schlafen zu gehen. Nach erneuerter Überforderung in der U-Bahn, kehrten wir ins Wohnheim zurück und verschwanden in unsere Zimmer.

Da sich mein Körper noch nicht an die Zeitumstellung gewöhnt hat, habe ich um 04:00 Uhr morgens schon ausgeschlafen.

Nun bin ich bereit für den nächsten Tag in dieser wunderschönen Stadt. Um 10:00 Uhr findet ein Termin zur „New York Orientation“ bei der GACC statt. Ich berichte auf Instagram.

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Wochenende!

-Seymen